Wie wurde ein schüchterner, seltsamer Junge aus Detroit zum Rap-Superstar? Dies ist nicht der erste Film über ihn, aber bisher hat niemand an der Oberfläche gekratzt, um zu erfahren, was dieses außergewöhnliche Talent wirklich antreibt. Dank umfassender Interviews mit Freunden, Verwandten und anderen ist hier der echte 8-Mile! Mit geliehenem Geld nimmt der Rapper Slim Shady 1996 sein Debütalbum “Infinite” auf und bringt es selbst heraus. Ein Jahr später findet Dr. Dre Slims Demo Tape auf dem Boden der Garage von Jimmy Iovine, dem Leiter von Interscope Records. Unter seinem neuen Namen belegt Eminem 1997 den zweiten Platz in der Kategorie “Freestyele” beim Rap Olympics-Wettbewerb in Los Angeles. Dr. Dre ist so beeindruckt, dass er diesen weißen Rapper unter Vertrag nimmt und Anfang 1999 das Album “The Slim Shady LP” herausbringt. In weniger als einem Jahr werden eine Million Exemplare dieses Nr.1-Albums verkauft. Eminems Zukunft ist gesichert.
Traumstadt Los Angeles, Traumland Kalifornien. Heimat des West Coast Hip-Hop, jenem größten Beben in der weltweiten Musikkultur seit dem Rock n Roll. Rapper wie 2 Pac, Dr. Dre, Eminem, 50Cent oder Snoop Dogg sind Idole für Millionen. Von Los Angeles aus hat ihre Musik den Erfolgszug rund um die Welt angetreten. Der Film West Coast Theory Vom Beat zum Hip-Hop führt nun hinter die Kulissen des Erfolgs. Das Genre ist laufend in Bewegung, verändert sich, erfindet sich neu. Welche Menschen bewegen diese Veränderungen, wie arbeiten sie, was treibt sie an? Die Antworten kommen von vielen First-Class-Playern des kalifornischen Hip-Hop-Business, die im Film zu Wort kommen. Offen sprechen sie über das was sie als Geheimnis ihres ganz persönlichen Erfolgs ansehen, was der Unterschied zwischen dem Produzieren in den ersten Tagen des Hip-Hop und heute ist, wo ihrer Meinung nach die Qualitätsunterschiede zwischen einem guten und einem schwachen Beat liegen. Und warum Reim nicht gleich Reim ist. Der Film ist eine packende Reise durch die kalifornische Hip-Hop-Welt zwischen Live Rap-Sessions, Funk, Sonne, Palmen und Egomanen. Mit Stops bei Mixing-Sessions und Alben-Aufnahmen in legendären Studios und bei Underground-Künstlern in deren geheimen Home-Studios.
Tracklist:
1. “Trash”
2. “Billion Dollar Babies”
3. “I’m Eighteen”
4. “I’m Your Gun”
5. “Desperado”
6. “House of Fire”
7. “No More Mr. Nice Guy”
8. “This Maniac’s in Love With You”
9. “Steven”
10. “Welcome to My Nightmare”
11. “Ballad of Dwight Fry”
12. “Gutter Cats Vs. The Jets”
13. “Only Women Bleed”
14. “I Love the Dead”
15. “Poison”
16. “Muscle of Love”
17. “Spark in the Dark”
18. “Bed of Nails”
19. ‘School’s Out”
20. “Under My Wheels”
21. “Only My Heart Talkin’”
Tracklisting:
01 Intro: Back To Basics
02 Ain’t No Other Man
03 Back In The Day
04 Understand
05 Come On Over (All I Want IsYou)
06 Slow Down Baby
07 Still Dirrty
08 I Got Trouble
09 Makes Me Wanna Pray
10 What A Girl Wants
11 Oh Mother
12 Enter The Circus
13 Welcome
14 Dirrty
15 Candyman
16 Nasty Naughty Boy
17 Hurt
18 Lady Marmalade
19 Thank You (Dedication To Fans)
20 Beautiful
21 Fighter
Tracklist:
1. Bullets
2. Overcome
3. My Own Prison
4. Say I
5. Never Die
6. Torn
7. A Thousand Faces
8. What If
9. Unforgiven
10. Are You Ready
11. What’s This Life For
12. Faceless Man
13. With Arms Wide Open
14. My Sacrifice
15. One
16. One Last Breath
17. Higher
Tracklist:
1. Introduction
2. Medley: – Marathon-Well All Right
3. Yaleo
4. Lightning In The Sky
5. Put Your Lights On
6. Europa (Earth’s Cry Heaven’s Smile)
7. Migra
8. Medley: – Tales Of Kilimanjaro- Black Magic Woman- Gypsy Queen
9. Day Of Celebration
10. You Know That I Love You
11. Victory Is Won
12. She’s Not There
13. Apache (Instrumental)
14. Evil Ways
15. Sometimes (Instrumental)
Dass die Toten Hosen alles andere als Tot sind, haben sie wieder einmal mehr bewiesen. Mit einer riesigen Bühne, extra viel Strom für die Gitarren und tausenden von stimmgewaltigen Zusehern wird das bisher so heimelige Wohnzimmer zum erdbebenunsicheren Gebiet. Kleiner Tipp, bevor man selbst zur „Rampensau“ wird: Den Nachbarn ein Ticket für die Oper kaufen, sonst gibt’s Ärger wegen des Lärms!
Die Bilder in Originalfarben lassen den Zweiten Weltkrieg noch beklemmender und noch realistischer erscheinen, als Schwarz-Weiß-Filme jemals dazu in der Lage wären… Gelesene Briefe von Betroffenen und Zeitzeugen unterstreichen diese eindringliche Dokumentation. Ein eindrucksvolles und mahnendes Zeitdokument der dunkelsten Epoche des 20. Jahrhunderts, das mit dramatischen Bildern und großartig interpretierten Briefen und Tagebucheintragungen auch die innersten Eindrücke der Menschen hervorbringt und damit dieser Reihe eine weitere emotionale Farbe verleiht.
# Regisseur(e): Ingo Helm, Christian Frey, Alexander Berkel, Peter Hartl, Guido Knopp
# Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
# Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
# Region: Region 2
# Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
# Anzahl Disks: 2
# FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
# Studio: ARTE HD
# Erscheinungstermin: Januar 2010
# Produktionsjahr: 2007
# Spieldauer: 222 Minuten
Die Wehrmacht
Eine fünfteilige Dokumentation
Regie: Ingo Helm (Teile 1, 3, 4), Christian Frey (Teil 2), Alexander Berkel (Teil 4), Peter Hartl (Teil 5)
(1): Angriff auf Europa
(2): Wende des Krieges
(3): Verbrechen der Armee ———->
(4): Widerstand in Uniform ——————>
(5): Kampf bis zum Untergang ———————–>kommen nach und nach die anderen Teile!!!
Fünfteilige Reihe von Ingo Helm
Deutschland, 2007, 43mn, ZDF,ArteHD
Die Wehrmacht – das waren 17 Millionen Männer unter Waffen. Jeder Dritte fiel im Zweiten Weltkrieg. War diese Armee eine Truppe von gehorsamen Anhängern Hitlers oder ein Millionenheer missbrauchter junger Männer? Unbestreitbar ist heute, dass die Wehrmacht zahllose Verbrechen begangen hat. Ein Thema, das in den vergangenen Jahren öffentlich kontrovers diskutiert wurde und nun in der historischen Reihe unter der Leitung von Guido Knopp erneut betrachtet wird.
(1): Angriff auf Europa
Der erste Teil schildert den sogenannten Blitzkrieg, den Überraschungsangriff auf Nachbarländer Deutschlands.
Als die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939 Polen angriff, war ganz Europa erschrocken über die Schlagkraft einer Armee, die noch wenige Jahre zuvor nur aus 100.000 Mann bestanden und weder über Flugzeuge noch Panzer verfügt hatte. Der zum “Feldzug” erklärte Krieg dauerte nur vier Wochen. Erstmals wurden Kampfhandlungen massiv aus der Luft unterstützt.
Von Anfang an hatte Hitler den “Vernichtungskrieg um Lebensraum im Osten” verfochten. Geschah dies gegen den Willen der Generäle? Für den Historiker Sönke Neitzel, der die Abhörprotokolle des britischen Geheimdienstes in Trent Park entdeckt und veröffentlicht hat, sind die Indizien eindeutig: “Wenn wir in andere Quellen schauen, dann erkennen wir ganz deutlich, dass dieser Krieg in Russland auch und gerade der Krieg der deutschen Generalität gewesen ist, und dass Hitler sie nicht in diesen Krieg treiben musste, dass sie selber diesen Krieg wollten – und zwar so, wie er geführt worden ist.
Die Erkenntnis dämmerte erst, als alles vorüber war. Im britischen Offiziers-Gefangenenlager Trent Park, nördlich von London, kommen die beiden deutschen Generalmajore Gerhard Fischer und Ludwig Heilmann im April 1945 in ihrem vertraulichen Gespräch, dessen Wortlaut dank heimlich aufgezeichneter Abhörprotokolle überliefert ist, auch auf Kriegsverbrechen der Wehrmacht zu sprechen. “Wir waren ja an der Front und sagten uns:,Das geht uns ja nichts an, was die da hinten machen’”, berichtet Heilmann. “Erst so allmählich ist alles durchgedrungen, was sie nun mit den vielen Gefangenen machen.” Fischer ist außer sich vor Empörung: “Wir haben uns ja benommen wie die Wilden, nicht wie ein Kulturvolk.” Die Wehrmacht als Armee von Tätern, die mordend durch Europa zogen? Oder handelte es sich bei den Verbrechen um Einzelfälle, und die grausamen Missetaten wurden von der SS verübt? Haben sich im Krieg nicht fast alle Beteiligten etwas zuschulden kommen lassen?
General Dietrich von Choltitz zollte in britischer Gefangenschaft jenen Männern der deutschen Wehrmacht Respekt, die am 20. Juli 1944 das Attentat auf Hitler gewagt hatten. Die in Trent Park angefertigten Abhörprotokolle bezeugen aber auch die andere Sicht: “Dass so etwas auf keinen Fall gemacht werden darf”, sagte etwa Major Viebig. Er beharrte darauf, “dass man als Soldat seinem obersten Kriegsherrn auf alle Fälle gehorchen muss”. So dachte wohl die Mehrheit der Wehrmachtsoldaten. Die Debatte setzte sich nach dem Krieg fort. So wurden die Attentäter in der frühen Bundesrepublik sowohl als Hochverräter verfemt als auch zu Vordenkern eines demokratischen Nachkriegsdeutschland verklärt. Wohl kaum ein Datum der deutschen Zeitgeschichte wurde so nachhaltig Gegenstand von Mythen und Legenden wie der 20. Juli 1944.
Von Anfang an hatte Hitler den “Vernichtungskrieg um Lebensraum im Osten” verfochten. Geschah dies gegen den Willen der Generäle? Für den Historiker Sönke Neitzel, der die Abhörprotokolle des britischen Geheimdienstes in Trent Park entdeckt und veröffentlicht hat, sind die Indizien eindeutig: “Wenn wir in andere Quellen schauen, dann erkennen wir ganz deutlich, dass dieser Krieg in Russland auch und gerade der Krieg der deutschen Generalität gewesen ist, und dass Hitler sie nicht in diesen Krieg treiben musste, dass sie selber diesen Krieg wollten – und zwar so, wie er geführt worden ist.